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Paul Wirths |
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Die heutige Paul Wirths GmbH & Co. KG wurde 1926 von Herrn Paul Wirths gegründet. In den ersten Jahren war das Unternehmen mit 5 Mitarbeitern für die ansässige Solinger Besteckindustrie als Lohnschleiferei tätig. In den Folgejahren wurden neben den Oberflächenarbeiten auch die Rohwarenfertigung für bekannte Besteckmarken übernommen.
In den 50er Jahren startete das Unternehmen mit eigenen Modellserien und baute ein eigenes Vertriebsnetz auf. In den Solinger Produktionshallen wurden die Besteckteile von der Rohware über Schleiferei bis zur Galvanik selbst gefertigt. Das schnell wachsende Unternehmen beschäftigte in den Folgejahren bis zu 200 Mitarbeiter.
In den 60er Jahren wurde das Exportgeschäft ausgebaut. Neben den eigenen Besteckserien produzierte die Paul Wirths GmbH & Co. KG für einige internationale Unternehmen hochwertige Tafelgeräte und baute die Fertigung weiter aus.
In seiner 75-jährigen Entwicklung hat sich unser Unternehmen als Anbieter von Qualitätsbestecken einen Namen gemacht und im Facheinzelhandel etabliert.
Heute sind Paul Wirths Produkte bekannt für hohe Qualität. Weiterhin werden in der Solinger Produktionsstätte hochwertige Qualitätsbestecke auch für andere Besteckanbieter gefertigt.
Die Paul Wirths GmbH & Co. KG unterhält moderne Fertigungsstätten für Bestecke. Zum Teile haben computergesteuerte Automaten die aufwendigen Handarbeiten übernommen. Dennoch sind für viele Arbeitsschritte, die zur Herstellung eines Qualitätsbesteckes benötigt werden, die handwerklichen Fähigkeiten von spezialisierten und in Solingen ausgebildeten Facharbeiter unerläßlich.
Das 1926 gegründete Unternehmen versteht sich als Anbieter von Markenprodukten, die in Gestaltung, Qualität und Gebrauchsnutzen höchsten Ansprüchen eines internationalen Marktes gerecht werden.
Um diese Ansprüchen zu erfüllen, arbeitet die Paul Wirths GmbH & Co. KG mit zahlreichen namhaften Industriedesignern in der ganzen Welt zusammen. Unter dem Namen Paul Wirths werden heute über 30 Besteckserien auf allen Kontinenten vertrieben.
Materialkunde
Edelstahl Als Edelstahl bezeichnet man alle Stahllegierungen, die, im Gegensatz zu Eisen und ´einfachem Stahl´, nicht rosten. Dies wird dadurch erreicht, daß man dem Eisen weitere bestimmte Mengen Metalle zulegiert, vor allem Chrom und Nickel.
Das Eisen und seine Legierungen haben jeweils eine spezifische kristalline Struktur. Die des Eisens und niedrig legierter Stähle wird als ´ferritisch´ bezeichnet und ist magnetisch. Mit Chrom und Nickel legierte Edelstähle bilden ein sogenanntes ´austenitisches Kristallgitter´ aus. Sie sind nicht mehr magnetisierbar. Dadurch steht dem Verbraucher eine Möglichkeit zur Verfügung, selbst festzustellen, ob er einen niedrig legierten und damit weniger widerstandsfähigen oder aber einen hochlegierten korrosionsbeständigen Stahl vor sich hat.
Das in den nichtrostenden Stählen enthaltene Chrom beziehungsweise Chrom-Nickel-Gemisch reagiert mit dem Sauerstoff der Luft zu den entsprechenden Metalloxiden. Diese bilden auf der Stahloberfläche eine dünne Schutzschicht. Sie ist durchscheinend, sehr dicht und haftet fest auf dem metallischen Untergrund. Der Stahl verhält sich daher passiv gegenüber chemischen Einflüssen. Er rostet nicht und ist widerstandsfähig gegenüber Lochkorrosion und anderen korrosiven Einflüssen.
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